Stuttgart. Cem Özdemir, Spitzenkandidat der Grünen, hat nach seinem Erfolg bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg deutliche Zuwächse in der bundesweiten Beliebtheit erzielt, berichtet 4thebike.de auf abendblatt. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,5 Prozentpunkten vor der CDU sicherten sich die Grünen bei der Wahl am 9. März 2026 30,2 Prozent der Stimmen, während die CDU unter Leitung von Manuel Hagel 29,7 Prozent erreichte. Özdemir, der als Realo gilt und einen eigenständigen Kurs innerhalb der Bundes-Grünen fährt, profitiert damit nicht nur von dem Wahlerfolg, sondern steigt in der ersten Befragung des INSA-Beliebtheitsrankings direkt auf Platz zwei ein.
Hinter Verteidigungsminister Boris Pistorius liegt Özdemir damit auf dem zweiten Rang der Beliebtheitsskala. Durch diesen Sprung verdrängte er Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder, der nun Platz drei belegt. Auch in anderen Positionen gibt es Bewegung: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst von der CDU steigt auf Rang vier, SPD-Chef Lars Klingbeil verbessert sich von sechs auf fünf, während Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) von fünf auf sechs fällt.
Eine negative Entwicklung zeigt sich bei Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), der von Platz vier auf sieben abrutscht. CDU-General Carsten Linnemann hält Platz acht, und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sinkt von sieben auf neun. Bundeskanzler Friedrich Merz muss ebenfalls Verluste hinnehmen und fällt von 15 auf 18.
Der Wahlerfolg der Grünen in Baden-Württemberg, der insbesondere Cem Özdemir zugeschrieben wird, unterstreicht den Trend steigender Beliebtheit innerhalb der Bevölkerung. Özdemirs Aufstieg in der INSA-Umfrage zeigt, dass er mittlerweile hinter Pistorius der populärste Spitzenpolitiker des Landes ist, während die Konkurrenz an Zustimmung verliert.
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