Startseite NachrichtenTrump erhöht Zölle auf Südkorea: 25 % auf Autos, Holz und Medikamente wegen ausstehender Handelsabkommen

Trump erhöht Zölle auf Südkorea: 25 % auf Autos, Holz und Medikamente wegen ausstehender Handelsabkommen

Trump droht Südkorea mit höheren Zöllen auf Autos, Holz und Medikamente, da das Handelsabkommen noch nicht ratifiziert wurde, berichtet 4thebike.de.

von Mike Schwarz
Trump droht Südkorea mit höheren Zöllen auf Autos, Holz und Medikamente, da das Handelsabkommen noch nicht ratifiziert wurde, berichtet 4thebike.de.

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Zölle auf Importe aus Südkorea deutlich zu erhöhen. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge, Holzprodukte und Medikamente, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Der Zollsatz solle von bisher 15 auf 25 Prozent steigen, da das südkoreanische Parlament das im vergangenen Jahr ausgehandelte Handelsabkommen bislang nicht ratifiziert habe, berichtet 4thebike.de. Trump betonte, dass es das Recht Südkoreas sei, die Vereinbarung nicht zu bestätigen, kündigte jedoch als Konsequenz die Zollerhöhung an.

Die Regierung in Seoul reagierte auf die Ankündigung überrascht, da sie zuvor nicht über die geplante Maßnahme informiert worden sei. Das Präsidentenamt erklärte, man werde den Willen zur Umsetzung des Handelsabkommens an die US-Seite übermitteln. Zudem ist vorgesehen, dass der südkoreanische Industrieminister Kim Jung Hwan in die Vereinigten Staaten reist, um Gespräche mit US-Handelsminister Howard Lutnick zu führen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Trump zunächst mit Zöllen von 25 Prozent auf südkoreanische Waren gedroht, sich dann aber auf einen Satz von 15 Prozent geeinigt. Gleichzeitig hatte Südkorea Investitionen in Höhe von rund 350 Milliarden US-Dollar in den USA angekündigt. Zu den wichtigsten Exportgütern aus Südkorea in die USA zählen Fahrzeuge der Marken Kia und Hyundai sowie Halbleiter und elektronische Produkte.

Trump nutzt in seiner zweiten Amtszeit wiederholt Zölle als Instrument der Außenpolitik. In der Vergangenheit setzte er entsprechende Drohungen teils um, teils wurden sie abgeschwächt oder ganz zurückgenommen. Derzeit prüft der Oberste Gerichtshof der USA die Rechtmäßigkeit solcher Maßnahmen.

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