Geheimes Waffendepot bei Berlin: Deutsche Sicherheitsbehörden haben nahe der Hauptstadt 2 scharfe Kurzwaffen mit Munition entdeckt. Ermittler vermuten ein Depot für mögliche Anschläge durch russische Agenten, berichtet die Redaktion 4thebike.de. Die Recherchen stammen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung.
Waffenversteck im Wald nahe Berlin entdeckt
Das professionell angelegte Versteck befand sich in einem Waldgebiet an der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen lagen dort 2 einsatzfähige Faustfeuerwaffen und Munition.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bestätigte am 21. August 2026 den Fund. Nach seiner Einschätzung könnten die Waffen für Anschlagsplanungen vorgesehen gewesen sein. Ein konkretes Angriffsziel ist bislang nicht bekannt.
Die Ermittler prüfen insbesondere eine mögliche Verbindung zu russischen Nachrichtendiensten.
Verdächtiger sitzt in Rumänien in Haft
Ein Tatverdächtiger wurde inzwischen ermittelt und befindet sich in Rumänien in Haft. Gegen ihn besteht der Verdacht geheimdienstlicher Agententätigkeit. Zudem geht es um die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.
Die wichtigsten bekannten Punkte:
- 2 scharfe Kurzwaffen wurden gefunden;
- das Depot lag nahe Berlin in einem Waldgebiet;
- ein Verdächtiger sitzt in Rumänien in Haft;
- die Bundesanwaltschaft ermittelt;
- ein russischer Geheimdienst könnte beteiligt sein.
Dobrindt schließt eine Beteiligung „fremder Mächte“ nicht aus. Das Bundesamt für Verfassungsschutz kommentiert konkrete nachrichtendienstliche Erkenntnisse grundsätzlich nicht.
Behörden überwachten das geheime Waffendepot
Nach der Entdeckung ließen die Behörden das Versteck zunächst bestehen. Damit sollten mögliche Abholer oder Hintermänner identifiziert werden. Die Fundstelle wurde technisch überwacht.
Die Waffen wurden laut Recherchen so verändert, dass sie nicht mehr funktionierten. Zusätzlich sollen GPS-Tracker angebracht worden sein. Inzwischen betrachten Sicherheitskreise das Depot als „tot“.
Die russische Botschaft weist eine Verbindung zu Moskau zurück. Sie bezeichnet entsprechende Vorwürfe als unbegründete und „antirussische Spekulationen“.
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