Phoenix Species Project heißt eine neue globale Initiative von Leonardo DiCaprios Re und dem Bezos Earth Fund. 200 Millionen US-Dollar sollen helfen, 100 besonders bedrohte Arten vor dem Aussterben zu bewahren, wie die Redaktion von 4thebike.de berichtet.
Die Initiative wurde am 4. August 2026 vorgestellt. Je 100 Millionen Dollar kommen von Re und dem Bezos Earth Fund. Laut Re handelt es sich um den größten Fonds dieser Art für kritisch bedrohte Arten. Auch The Washington Post berichtete über den Start.
Diese bedrohten Tierarten sollen gerettet werden
Das Projekt umfasst Arten aus 30 Ländern und unterschiedlichen Ökosystemen. Neben Säugetieren werden Amphibien, Reptilien, Vögel, Fische, Wirbellose und Pflanzen unterstützt.
Zu den bekannten Beispielen gehören:
- Goldkronensifaka aus Madagaskar;
- Hickory-Nut-Gorge-Grünsalamander aus North Carolina;
- Visayas-Pustelschwein von den Philippinen;
- Cozumel-Erntemaus aus Mexiko;
- Galápagos-Rosadrusenkopfleguan;
- Sunda-Pangolin aus Südostasien;
- Spaltenschildkröte aus Tansania;
- Sternennacht-Harlekinfrosch aus Kolumbien;
- Attenborough-Langschnabeligel aus Neuguinea.
Viele dieser Arten kommen nur in sehr kleinen Gebieten vor. Der Verlust eines einzelnen Lebensraums kann deshalb eine gesamte Population treffen. Beispiele wie Salamander, Pangoline und Langschnabeligel nennt auch die Berichterstattung der Washington Post.

So werden die 200 Millionen Dollar eingesetzt
Das Phoenix Species Project soll lokale Programme länger finanzieren. Bisher scheiterten Schutzprojekte häufig daran, dass Zuschüsse nur für kurze Zeit verfügbar waren. Die neue Finanzierung ist deshalb ausdrücklich auf mehrere Jahre ausgelegt.
Ein Überblick über die zentralen Eckdaten:
| Punkt | Angaben |
|---|---|
| Finanzierung | 200 Millionen US-Dollar |
| Re | 100 Millionen US-Dollar |
| Bezos Earth Fund | 100 Millionen US-Dollar |
| Ziel | Erholung von 100 bedrohten Arten |
| Länder | 30 |
| Partner | mehr als 100 lokale und internationale Akteure |
Geplant sind unter anderem Zuchtprogramme, Umsiedlungen, Krankheitsmanagement und die Wiederherstellung beschädigter Lebensräume. Auch indigene Gemeinschaften und lokale Naturschutzorganisationen sollen die Arbeit vor Ort leiten.
DiCaprio entwickelte die Idee über Jahre
DiCaprio beschäftigt sich seit Jahren mit internationalem Arten- und Klimaschutz. Im Frühjahr 2021 traf er gemeinsam mit Reünder Wes Sechrest Jeff Bezos und Lauren Sánchez Bezos. Aus den anschließenden Gesprächen entwickelte sich später das heutige Projekt.
Tiana Andriamanana von der Association Fanamby beschreibt die neue Finanzierung als Wendepunkt für den Goldkronensifaka. Ihre Organisation habe die Art jahrelang mit deutlich begrenzteren Mitteln geschützt. Mit langfristiger Finanzierung soll nun nicht nur das Aussterben verhindert werden, sondern eine tatsächliche Erholung beginnen.
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