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EU überweist 2,8 Milliarden Euro an die Ukraine: Geld soll Staatsausgaben sichern

EU-Hilfen für die Ukraine steigen: Brüssel zahlt 2,8 Milliarden Euro aus und berät über neue Waffenhilfe gegen Russland.

von Mike Schwarz
EU-Hilfen für die Ukraine steigen: Brüssel zahlt 2,8 Milliarden Euro aus und berät über neue Waffenhilfe gegen Russland.

EU-Hilfen für die Ukraine steigen weiter: Brüssel hat knapp 2,8 Milliarden Euro ausgezahlt. Das Geld soll soziale, humanitäre und zentrale staatliche Ausgaben sichern, wie die Redaktion von 4thebike.de berichtet.

Neue Zahlung aus der Ukraine-Fazilität

Die Zahlung ist bereits die 7. Tranche aus der Ukraine-Fazilität. Über dieses Instrument kann die Ukraine bis Ende 2027 bis zu 50 Milliarden Euro erhalten.

EU-Kommissarin Marta Kos erklärte, die Reformschritte Kiews hätten diese Auszahlung gerechtfertigt. Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko sagte, das Geld werde für wichtigste Staatsaufgaben genutzt.

Für die Ukraine bleibt ausländische Hilfe entscheidend, weil der russische Angriffskrieg enorme Haushaltslücken verursacht.

Wofür das Geld gedacht ist

Die Mittel sollen vor allem Bereiche stabilisieren, die im Krieg besonders unter Druck stehen. Dazu zählen laufende Staatsausgaben, humanitäre Programme und soziale Unterstützung.

Wichtige Punkte der aktuellen EU-Hilfe:

  • knapp 2,8 Milliarden Euro neue Finanzhilfe
    1. Auszahlung aus der Ukraine-Fazilität
  • bis zu 50 Milliarden Euro bis Ende 2027 möglich
  • Einsatz für soziale und humanitäre Ausgaben
  • weitere Beratungen über Militärhilfen

Die Auszahlung zeigt, dass Brüssel die finanzielle Unterstützung eng mit Reformen verbindet. Zugleich bleibt die militärische Hilfe ein eigenes Thema.

EU überweist 2,8 Milliarden Euro an die Ukraine: Geld soll Staatsausgaben sichern

Wie groß die Unterstützung bisher ist

Seit Beginn der Invasion 2022 haben die EU und ihre Mitgliedstaaten Hilfen von knapp 205 Milliarden Euro zugesagt.

Bereich | Betrag oder Status
EU-Zahlung jetzt | knapp 2,8 Milliarden Euro
Ukraine-Fazilität | bis zu 50 Milliarden Euro
EU-Hilfen seit 2022 | knapp 205 Milliarden Euro
Russische Vermögenserträge | 3,8 Milliarden Euro

Ein Teil der Unterstützung stammt aus Erträgen eingefrorener russischer Vermögenswerte. Dieser Mechanismus bleibt politisch wichtig.

Verteidigungsminister beraten über neue Waffenhilfe

Parallel sprechen die EU-Verteidigungsminister in Zypern über weitere Hilfen. Es geht um einen lange blockierten Fonds für Waffenlieferungen an die Ukraine.

EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas schlug vor, Geld sowohl für Erstattungen an Mitgliedstaaten als auch für neue Waffen zu nutzen. Militärhilfe für die Ukraine bleibt damit zentral.

Druck auf Moskau soll steigen

Nach Einschätzung der EU zeigt Russland bisher keine klare Verhandlungsbereitschaft. Dennoch soll die Hilfe den Druck auf den Kreml erhöhen.

Deutschland fordert, die Unterstützung nicht zu verringern. Staatssekretär Sebastian Hartmann sagte, die Hilfe komme an und zeige Wirkung.

Zuvor schrieben wir über Steinmeier unterstützt Olympia 2036: Deutschlands Bewerbung erhält Rückenwind

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